_2…am 31. August zog sage und schreibe 1.300 Besucher an. Die Landstraße war vollgeparkt, im Regionalexpress standen die Sommerfrischler dicht bei dicht.
Während in der Hauptstadt noch Wasser aus den Kellern geschöpft wurde, konnte man in Beelitz Sonnenbrille und Flip-Flops ausgepacken. Die Heilstätten wurden unter anderem an dieser Stelle gebaut, weil es wesentlich weniger Niederschlag gibt, als im Norden. Und so lagen die Menschen entspannt auf der Wiese oder erkundeten die lange verschlossenen Innenräume und waren erstaunt, wie solide die Gebäude trotz allen Verfalls noch dastehen.
Dieser „Tag der Offenen Tür“ mit Food-Trucks von Bite-Club und drei Konzerten von Broken Baroque bis Folk’n’Roll war bestimmt der magischste Nachmittag im Leben des Quadranten D, der den Ruinen-Status nun endgültig satt hat!

Unser Schnappschuß zeigt ein Pärchen in Original-Outfit von 1900, das dort 110 Jahre zu spät, aber doch genau rechtzeitig zum Flanieren erschien…