… auch wenn wir hier nicht jeden Schritt dokumentiert haben.

Zwei Monate lang wurden pro20141018_125801visorische Maßnahmen zur Sicherung der Dächer durchgeführt, um die drei Gebäude winterfest zu machen.

Danach ging es weiter mit der Genehmigungsplanung: eine Bauforscherin sowie zwei Fachleute für „Farbgestaltung und Restaurierung von Architekturoberfläche“ arbeiten mittlerweile an entsprechenden denkmalrelevanten Gutachten. Letztere haben die Wände „seziert“ und konnten teilweise bis zu sieben Farbschichten freigelegen. Wir wissen nun restlos alles über die Originalfarben der Innenanstriche – nur soviel sei verraten, es handelt sich nicht um das aktuelle Pastellblau und -grün. Ebenso wurden aufgemalte Schablonenmuster entdeckt und malerische Verzierungen um die Türrahmen herum. Letztere kamen allerdings erst später Ende der zwanziger Jahre hinzu.

Die PlanunterlaRestaurationgen für den Pavillon (das Gebäude, das zuerst saniert wird), sind fast fertiggestellt. Im Moment werden noch mittels einer 3D-Laserscanning-Vermessung Messbilder der Fassade hergestellt. Danach geht es in Absprache mit der Denkmalpflege an die Details wie Balkone, Dachfenster und Eingangssituationen. Im Rahmen unserer „sensiblen Sanierung“ werden zwar nur minimale Veränderungen an der Altbausubstanz vorgenommen. Diese jedoch müssen präzise gezeichnet werden, um grünes Licht von den beteiligten Behörden zu bekommen.

Weiter geht es mit dem Holzschutz-Sachverständigen, dem im Vorfeld zumindest nichts außergewöhnliches aufgefallen ist. Dessen Gutachten wird benötigt, um eine professionelle Schwamm-Sanierung durchführen zu können.

Dies sind noch längst nicht alle Gutachten, die benötigt werden. Bauen im Denkmal ist definitiv nichts für Ungeduldige…