Refugium Beelitz-Heilstätten | Creative VillageRefugium Beelitz-Heilstätten | Creative Village



Kategorie - Allgemein

A Cure for Wellness

Während auf der Refugium-Baustelle alles wie geplant voran geht, kommt am 23. Februar „A Cure for Wellness“ in die Kinos, ein Spielfilm der vorletztes Jahr hauptsächlich gegenüber im Quadrant C der Beelitzer Heilstätten gedreht wurde. Regisseur Gore Verbinski, bekannt geworden durch die „Fluch der Karibik“-Filme, hatte sich in das dort befindliche Badehaus verliebt und dort nach aufwändigen Umbauten mehrere Monate gedreht.
In den Hauptrollen sind so bekannte Gesichter wie Jason Isaacs (Lucius Malfoy in „Harry Potter“) und Dane DeHaan (Harry Osborn in „Amazing Spiderman“). Studio Babelsberg war Koproduzent dieses 40-Millionen-Dollar Abenteuers.

Hier ist der Link zum Trailer.

Drehort Heilstätten

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Am 2. Juli ist es soweit: der Spielfilm Men & Chicken kommt in die deutschen Kinos. Zentraler Drehort der rabenschwarzen Komödie aus Dänemark (Koproduzent war Studio Babelsberg) waren die Beelitzer Heilstätten.
Auch bei uns im Refugium fiel die Klappe: Mads Mikkelsen, bekannt als Le Chiffre aus dem James Bond-Film „Casino Royale“ und als stilvoller kannibalistischer Serienmörder in der TV-Serie „Hannibal“, spielte Tennis im ehemaligen Speisesaal, bekleidet in einem knappen Björn Borg-Retro-Outfit.
Anders Thomas Jensen, der zu den bedeutendsten Drehbuchautoren Dänemarks zählt, hat hier Regie geführt. Sein bei uns bekanntester Spielfilm ist „Adams Äpfel“ (2005), ebenso mit Mikkelsen in der Hauptrolle.
Wir sind gespannt!

Spargel International – das Food-Festival im Refugium Beelitz

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Beim Food Festival „Spargel International“ im Refugium Beelitz trifft das Lieblingsgemüse der Deutschen auf Berlins internationale Foodszene. Gemeinsam mit dem Contemporary Food Lab laden die Macher des Kreativkomplexes Refugium Beelitz am 09. Mai 2015 zu einem eintägigen Food Festival im Zeichen des königlichsten aller Gemüse in die historischen Beelitzer Heilstätten. Die Besucher können das Gelände vor den Toren Berlins und die leerstehenden Gebäude erkunden, dabei an Food Stationen kreative Spargelvariationen internationaler Köche probieren, auf dem Farmers Market regionale Produkte direkt vom Erzeuger kaufen oder im zum Pop Up Café umgestalteten ehemaligen Speisesaal des Frauen-Sanatoriums Kaffee trinken und Kuchen naschen. Beelitz und Spargel, das passt nicht nur, das gehört so.

Die Veranstaltung mußte leider aufgrund der überbordenden Resonanz (fast 20.000 Zusagen bei Facebook) und den daraus resultierenden Sicherheitsbedenken abgesagt werden.

 

Unser Baustellen-Picknick…

_2…am 31. August zog sage und schreibe 1.300 Besucher an. Die Landstraße war vollgeparkt, im Regionalexpress standen die Sommerfrischler dicht bei dicht.
Während in der Hauptstadt noch Wasser aus den Kellern geschöpft wurde, konnte man in Beelitz Sonnenbrille und Flip-Flops ausgepacken. Die Heilstätten wurden unter anderem an dieser Stelle gebaut, weil es wesentlich weniger Niederschlag gibt, als im Norden. Und so lagen die Menschen entspannt auf der Wiese oder erkundeten die lange verschlossenen Innenräume und waren erstaunt, wie solide die Gebäude trotz allen Verfalls noch dastehen.
Dieser „Tag der Offenen Tür“ mit Food-Trucks von Bite-Club und drei Konzerten von Broken Baroque bis Folk’n’Roll war bestimmt der magischste Nachmittag im Leben des Quadranten D, der den Ruinen-Status nun endgültig satt hat!

Unser Schnappschuß zeigt ein Pärchen in Original-Outfit von 1900, das dort 110 Jahre zu spät, aber doch genau rechtzeitig zum Flanieren erschien…

Eine Hochglanz-Broschüre…

Küchengebäude 1902… mit gerenderten Bildern ist an dieser Stelle nicht zu erwarten. REFUGIUM BEELITZ ist keines der üblichen Standard-Bauprojekte. In der Vergangenheit wurden schon einige konventionelle Strategien auf diesen Ort projiziert – so kündigte Roland Ernst, damals Deutschlands größter Bauträger, um das Jahr 2000 an, eine Summe von 160 Millionen DM in den Aufbau einer „Kleinen Stadt im Walde“ investieren zu wollen. Leider ohne Erfolg, denn das 200 Hektar große Gelände mit insgesamt 60 Gebäuden war einfach zu riesig für eine gleichzeitige Entwicklung aller Bereiche.

Wir fokussieren uns auf den Quadrant D, den kleinsten Teil des Geländes, südwestlich der ursprünglichen Heilstätten gelegen, aber immer noch 44.000 m² groß. Neben unserer großen Freude am Denkmal und seiner Geschichte haben wir eine andere, weniger luxuriöse Vision als unsere Vorgänger und verfügen über den notwendigen Sachverstand, um diese umzusetzen.

Die Blog-Beiträge der kommenden Wochen bis zum geplanten Baubeginn im September werden Euch davon erzählen – von den drei Gebäuden, dem Umnutzungs-Konzept und den Menschen dahinter – sodass ihr nach und nach ein Gefühl dafür bekommt, was ihr hier erwarten könnt.

Zu erwarten sind auf jeden Fall immer wieder Original-Aufnahmen des Geländes – hier ist eine Fotografie des Küchengebäudes von 1902 zu sehen, dem Jahr der Fertigstellung.

 

Liebe REFUGIES, schön…

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… dass ihr hergefunden habt. An dieser Stelle werden wir Euch in unregelmäßigen Abständen berichten, wie das REFUGIUM BEELITZ auf dem verschlafenen Quadrant D der Heilstätten erwacht.

Den Winter werden wir unter Garantie noch benötigen, um vermasste Grundrisse, Baubeschreibung und Teilungserklärung zu erstellen. Sobald es heller und wärmer wird, sind dann aber gemeinsame Exkursionen nach Südwesten geplant.

Unsere Aktivitäten werden bis zum Frühjahr 2014 nicht öffentlich kommuniziert, sondern nur über unsere Freunde und deren Freunde, damit vor Ort eine gleich gesinnte Gemeinschaft von Eigentümern zusammen findet.

Kennt ihr weitere Menschen, die an einem Refugium am Waldrand Gefallen finden könnten? Dann gebt ihnen unbedingt Bescheid!